Kärntner Team gewinnt das topbesetzte 4er - Teamzeitfahren
Die Sensation ist perfekt. Die 4-maligen Sieger „Team Südtirol“ wurden von der „Gruppo Cappuccino“ geschlagen. Die Osttirol- wie auch Damenwertung entschied der RC Hochpustertal für sich. Viel (Sport-) Prominenz startete beim Rennen oder vergnügte sich dann beim Ritzelfest.
Das Radrennen der gruppo marende nimmt immer größere Dimensionen an. So wurden die 71 Teams mit der österreichischen Bundeshymne, meisterlich intoniert von „X-Factor Endausscheidungsteilnehmerin“ Julia Ponholzer, begrüßt. Mit Trompetensignalen wurden die Mannschaften dann auf den 22km langen Rundkurs geschickt, wo bei der Wende Kommentator Roland Gratl die vielen Zuschauer über die Rennsituation informierte. Und im Ziel wartete dann Moderator und Il presidente Hannes Lindsberger, super unterstützt von Tanja Possenig, schon gespannt auf die Zeiten der einzelnen Mannschaften aus vielen Bundesländern sowie Italien.
Sensationelle Leistungen
Es war spannend wie noch nie, denn es zeichnete sich ein neuer Sieger ab. So konnte sich erstmals das Team „Gruppo Cappuccino“ aus Klagenfurt, mit Ex-Radprofi und mehrfachen Staatsmeister Norbert Kostel, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 49kmh den imposanten Siegerpokal holen. Mit im Team auch Marco Haller, der schon am Freitag bei der U23-Weltmeisterschaft für Österreich einen Topplatz herausfahren will, sowie Wolfgang Seiwald und Gernot Jud. Auf dem zweiten Platz landete das Radteam Tirol, gesponsert von Barbara’s Naturkostladen. Dritter wurde ARBÖ Feld am See, sodaß zur Überraschung Vieler das Team Südtirol sogar klar am Stockerl vorbeischrammte.
Osttirol Wertung
Die Vorjahreszweiten in der Osttirol Wertung, die schnellen Männer vom „Radclub Hochpustertal“ holten sich diesmal den Sieg, quasi als Jubiläumsgeschenk zum 20-jähigen Bestehen des Vereines. Zweiter wurde das sehr starke „Team Probike“ mit Snowboardstar Benjamin Karl vor dem wieder super fahrenden Team Balance. Bei den Damen waren die oftmaligen Siegerinnen aus Ost- und Südtirol vom Radclub Hochpustertal wieder nicht zu schlagen. In der Mixed-Wertung, wo diesmal sehr viele Teams antraten, war der HSV Lienz am Schnellsten.
Viel Prominenz
Beim Rennen selbst war auch viel an (Sport-)Prominenz vertreten, wie Paris-Nizza Sieger Jörg Jaksche mit seinem Freund Extrem-Freeskier Axel Naglich, Biathlonass Daniel Mesotitsch, Snowboard-Weltmeister Heli Pramstaller, Toptriathlet Norbert Langbrandtner und noch Einige mehr.
Ex-Abfahrer Werner Franz bewertete zusammen mit „Servus-TV“-Künstler Hans Salcher als Jurymitglied das beste Styling und die Performance der Teams vor dem Rennen. Nächstes Jahr will er auch selbst mit einer Mannschaft dabei sein, sagte er noch bei der Verabschiedung.
Bei der Siegerehrung war diesmal auch Sportreferent Landeshauptmann-Stv. Hannes Gchwentner, selbst ein begeisterter Rennradfahrer, zusammen mit Frau Bürgermeister Elisabeth Blanik sowie der Miss Osttirol anwesend. Er fand genauso wie Tourismuschef Franz Theurl nur lobende Worte für diese außergewöhnliche Veranstaltung, für die er in Zukunft noch mehr Unterstützung vom Land versprach.
Fulminante Stimmung & Show
Anschließend fing die Underberg Partyarena mit dem Ritzlfest dann so richtig zu brodeln an. Denn beim Marendestadl waren viele Stars zu sehen. Künstler wie Marc Pircher, die Mölltaler, Michael Holm, Andrea Berg, der Aufsteiger des Jahres Andreas Gabalier und Village People wurden parodiert. Eine fulminante Show der einzelnen gruppo marende – Mitglieder mit Präsentator Karl (Lini) Moik.
Das Original des Musikantenstadl wurde mit viel Schmäh und entsprechender Performance wieder mal übertroffen. So etwas hat Osttirol in dieser Form noch selten erlebt….
Anschließend gab es dann noch Vollgas mit der tollen Country Live Band „John Deer“, die genauso wie die Showeinlage der Linedancerinnen aus Tristach mit den Country“marende“girls total begeisterten.
Die gruppo marende möchte sich auch nochmals bei allen Helfern und Sponsoren wie auch der Fa. Tischlerei Tschapeller für die tolle Unterstützung bedanken, ohne die ein solches Rennen nie möglich wäre.

